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By Carl Gustav Jung

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Pharmakotherapie in der Anästhesie und Intensivmedizin: Grundlagen und klinische Konzepte

Kenntnisse der Pharmakologie und zu deren Anwendung gehören zum notwendigen Rüstzeug für Anästhesisten und Intensivmediziner. In dem Band erläutern erfahrene Anästhesisten und Pharmakologen die pharmakologischen Grundlagen und die Anwendung von Medikamenten, die in Anästhesie und Intensivmedizin eingesetzt werden.

Die Ontologie Franz Brentanos

Das Buch bietet die erste systematische esamtdarstellung der Ontologie Brentanos. Es zeigt, daß es in Brentanos ontologischem Denken drei Perioden gibt: die frühe "konzeptualistische" (1862-1874), die mittlere "deskriptiv-psychologische" (1874-1904) und die späte "reistische" (1904-1917). Diese drei Perioden werden in ihrer Kontinuität und komplizierten Dialektik unter Rückgriff auf unveröffentlichte Manuskripte Brentanos dargestellt.

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Unter Eschatologie ist im wesentlichen die Aussage zu verstehen, daß Christus nicht bloß Mensch, sondern zugleich auch Gott ist und darum neben menschlichem Schicksal auch göttliches erleidet. Die beiden Naturen durchdringen sich derart, daß ein Trennungsversuch beide Naturen verstümmelt: die Göttlichkeit überschattet den Menschen, und 54 der Mensch ist als empirische Persönlichkeit kaum erfaßbar. Auch die Erkenntnismittel der modernen Psychologie genügen nicht, um alle Dunkelheiten aufzuhellen.

Der Ehe mit Israelliegt ein perfektionistisches Vorhaben Jahwes zugrunde. Damit ist jene Bezogenheit, die man als «Eros» bezeichnen könnte, ausgeschlossen. Der Mangel an Eros, d. h. an Wertbeziehung, 21. Vgl. jlQOVLftro~ im Gleichnis vom ungetreuen Haushalter (Luk. 16, 8). tritt im Hiob recht deutlich hervor: das herrliche Paradigma der Schöpfung ist ein Ungetüm, nicht etwa der Mensch- wohlgemerkt! Jahwe hat keinen Eros, keine Beziehung zum Menschen, sondern nur zu einem Zwecke, zu dem ihm der Mensch verhelfen soll.

41 aber bei seinem Sohn, dem Vater aller Trickster. Diese unrichtige Orientierung kann seine ohnehin schon reizbare Natur nur verschärfen, so daß die Gottesfurcht bei den Menschen allgemein zum Prinzip und sogar als Anfang aller Weisheit betrachtet wird. Während die Menschen sich unter dieser harten Zucht anschicken, ihr Bewußtsein durch den Erwerb einer gewissen Weisheit, d. h. zunächst Vorsicht oder Besonnenheiur, zu erweitern, wird aus dieser historischen Entwicklung ersichtlich, daß Jahwe seine pieramatisehe Koexistenz mit Sophia seit den Tagen der Schöpfung offensichtlich aus den Augen verloren hat.

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